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Noch bis Ende November Schweizer Kinder beschenken

Weihnachten im Schuhkarton hat eine neue Trägerschaft und beschenkt darum ab diesem Jahr ausschliesslich Kinder in der Schweiz. Das hat durchaus Vorteile. Angela Golchert aus Unterterzen sammelt jedenfalls weiterhin solche Geschenkpakete.

Quarten

Für viele Menschen im Sarganserland ist es zur Tradition geworden, sich kurz vor Weihnachten an «Weihnachten im Schuhkarton» zu beteiligen. Liebevoll wurden schon lange vorher allerlei Spielzeuge, Kleidungsstücke und Verschiedenes mehr in einen Schuhkarton gepackt um damit verarmten Kindern im Ausland zu Weihnachten eine Freude zu bereiten. Diese Aktion von «Geschenke der Hoffnung» wurde in der Schweiz in diesem Jahr leider eingestellt. Auf der Webseite heisst es zu den Gründen: «In der Schweiz gibt es andere Aktionen, die ähnliche Ziele verfolgen und zum Teil weit grösser aufgestellt sind, als «Weihnachten im Schuhkarton».

Dies führt dazu, dass wir trotz wachsender Päckchenzahlen in der Vergangenheit davon ausgehen müssen, dass mittelfristig kein kostendeckendes Wachstum unserer Aktion in der Schweiz zu erwarten ist.»

Kinder in der Schweiz beschenken

Sammelnde wie Angela Golchert standen damit kurzfristig vor einem Problem. Die ersten Schuhkartons waren bereits gefüllt. Wohin damit? Umso erfreuter war man, als sich eine Zusammenarbeit mit der «Petit Suisse Kinderhilfe» abzeichnete. Auch Angela Golchert reiste gespannt zu einem Treffen nach Zürich und kam begeistert zurück. Unter dem Namen «Engel verschenken Weihnachtspakete» wird nun weiter gesammelt, jedoch ab sofort ausschliesslich für Kinder in der Schweiz. Das hat für die Schenkenden durchaus Vorteile:

Ab jetzt gibt es bezüglich Inhalt keine Einschränkungen mehr und man weiss, dass damit Kindern im eigenen Land eine Freude gemacht wird. Angela Golchert packt also weiterhin gemeinsam mit der ganzen Familie Päckchen und nutzt dazu im ganzen
Jahr vergünstigte Angebote.

Als zentrale Sammelstellen stellten sich freundlicherweise zudem die Raiffeisenbank in Unterterzen und Marias Schuhmode in Walenstadt zur Verfügung.
Im Schuhladen kann man sich natürlich vorab mit leeren Kartons und Informationsflyern zu der Aktion inklusive Antwortkarten eindecken und die Schachteln dann gefüllt dorthin zurückbringen. Die mit hinein gelegte Antwortkarte enthält die Absenderadresse.

Und so wird es gemacht:

Ein Schuhkarton oder kleines Paket wird mit Geschenkpapier beklebt, so dass man es zu Kontrollzwecken noch öffnen kann. Auf der Oberseite sollte ein Kleber mit J für Junge oder M für Mädchen und einer Altersangabe für das beschenkte Kind von zwei bis 14 Jahren angebracht sein. Mit allerlei Kleinigkeiten wie Malbuch, Puzzle, neue Kleidungsstücke in der entsprechenden Grösse, Taschenlampe, Süssigkeiten und Verschiedenes mehr wird das Paket gefüllt. Eine selber geschriebene Mitteilung oder eine Kinderzeichnung geben den persönlichen Bezug und erfreuen das beschenkte Kind. Jetzt kommt noch die Antwortkarte oder ein Zettel mit der Absenderadresse hinein. Das Paket wird mit einer Schnur verschlossen und abgegeben.

Mit einer Spende ab 25 Franken übernehmen allerdings auch Ehrenamtliche das Packen eines Päckchens im Auftrag eines Spenders, wenn auf der Überweisung «Engel Weihnachtspakete» vermerkt ist.

Von Katrin Wetzig
Zeitungsbericht Sarganserländer

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